Malerei, Objektkunst, Fotografie

Die Suche nach reduzierten Formen und ausdruckstarker Abstraktion bestimmt mein Schaffen…

Formen, Strukturen und grafische Kürzel

„Malerei ist die Fortsetzung der Empfindung mit anderen Mitteln.“

 

Seit meiner Ausbildung an der „Grafischen“ in Wien (Aktzeichnen und Malerei bei Prof. Drach) befasse ich mich neben der Tätigkeit als Art Director auch sehr intensiv mit den Ausdrucksmöglichkeiten der Bildenden Kunst.
Das Verlangen, meine ureigene Kreativität – ohne Vorgaben von Briefings, Werbezielen und Zielgruppen – auszuleben, und in Form von Misch- techniken Farben, Formen und Strukturen im Spannungsfeld der momentanen Befindlichkeit zu einem einheitlichen Ganzen zu formieren, war und ist mir ständig Triebfeder. Als Trägermedien entdeckte ich vorerst neben Papier auch Molino- und Jute-Leinwand, Sperrholz, Kartons oder Molino-Reste. Durch das Einbinden verschiedenster Materialien suchte ich dem angestrebten Ziel näherzukommen. Es entstanden großflächige Collagen, in welchen ich neben Kreide, Staub- und Acrylfarben u. a. Drahtstäbe als Linien, Spachtelmasse, Putzgitter und Jute-Reste als Flächen bzw. als Struktur-Verstärker einsetzte. Ab 1993 arbeitete ich dann vorwiegend mit den Mitteln der Malerei und der Zeichnung. Mein Interesse galt der Auseinandersetzung mit Bild- und Schriftzeichen antiker bzw. fremder Kulturen, wodurch ich eine eigene Symbol- und Zeichensprache zu entwickeln begann, die bis heute meine Arbeit stark beeinflusst.